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Tattoo aus Bienenstichen

Bienen-Tattoo aus reinen Bienenstichen von Bochumer Imker entwickelt

Klar, Bienen können stechen. Selbst unsere geliebten Honigbienen stechen und so ein Bienenstich tut weh – fies weh! Der Bienenstich von einem Bäcker ist idealerweise Lecker 🙂

Bienenstiche sollen neben dem Schmerz, welchen sie ja immer verursachen, auch gut gegen rheumatische Krankheitserscheinungen sein. Bienenstiche fördern Entzündungen und werden auf unserer Welt vielfach medizinisch eingesetzt. Was können Bienen mit ihrem Stachel noch alles Gutes anstellen?

Bienenstich Tattoo

Werden die Bienen mit einer speziellen Tinte durch ihr klassisches Futter gefüttert, so wandeln sie dies in eine in ihrer Giftblase abgelegte Farbe um.

Imker kennen die Bienenfütterung normalerweise für die Wintermonate. Werden den Bienen im Sommer und Hochsommer ihre Honigreserven für den Winter durch den Imker entnommen, müssten sie im Winter kläglich verhungern. Daher füttern Imker mit altem Honig, was für die Bienen schädlich sein kann, oder besser und weit aus verbreiteter mit Zucker bzw. speziellem Zuckersirup.

Tattoo Farmbix

Bienenstichtattoo ganz neu erfungen

Bienentattoo mit Ökofarbe

Der Tattoo-Kunde wünscht klare und beständige Farben. Erste Bienentattoos blichen durch die Sonne rasch aus, inzwischen ist die Rezeptur der Tattoofarbe verbessert und es stehen alle Farbtöne des Goetheschen Farbenkreises zur Verfügung.

Einiges an Tüftelei war erforderlich, um den Bienen die am Tattoo Markt gebräuchlichen „Intenze Ink Tattoofarben“ schmackhaft zu machen. Zunächst wurde die Farbe schlicht dem Futtersirup beigemischt. Vorteil bei dieser Methode: Die Bienenvölker produzierten einheitliche Farbtöne und konnten separat abgeerntet werden. Ein blaues Volk, ein Volk mit schwarzer Tinte und ein Bienenvolk produzierte rein weiße Tattoo-Tinte. Die 7 Grundfarben Tattoofarben für tattooshops waren schnell zusammen. Leider ging das nur unter dem Kompromiss des schnellen Ausbleichens der Tattoofarbe unter UV-Licht der Sonne.

Bio Tattoo-Tinte

Den Durchbruch brachte ein Missgeschick. Erst als Futterpflanzen der Bienen mit Tintenwasser gegossen wurden, gelang die optimale Aufnahme des Farbstoffes in den Bienenorganismus. Es entstand eine sensationelle neue Tattootinte. Diese ist aus der Blüte von bspw. Raps, der dann in weiß oder schwarz und nicht mehr gelb blüht direkt von der Biene zu ernten. Die Bienen nehmen den Farbstoff der Tatootinte über den gefärbten Blütennektar auf und wandeln ihn in ihrem Honigmagen in die voreingestellte Tintenfarbe. Bio-Tattoo-Tinte aus den Bienen.

Bienen-Stachel ersetzen Tattoo-Nadel

Der Hammer Schlechthin ist allerdings die eben heute geglückte Realisierung der Tattoobilder mittels Bienenstichen. Die Bienen stechen dabei Bio-Tattoo-Tinte direkt in die für das Motiv vorgesehene Stelle am Körper. Ein zarter Film von „Gutem Deutschen Honig“ reicht als Stellenmarkierung aus.

Zwar sind schon alle Grundfarben der Bio-Bienen-Tattoo-Tinte verfügbar. Noch sind allerdings keine vollgrafischen Bilder möglich. Hier scheint es ein kleines Problem bei der weiteren Entwicklung zu geben.

So stark das Engagement des Bienenhirte® auch ist – es kommt stets eine simple Zahl, gefolgt von Buchstaben. Immer und immer wieder steht da nur „1. April, April.

 

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