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Bienenschwarm in Birnenbaum

Schwarmwetter für Bienen zum Wochenende?

Bei sommerlichem Sonnenschein flogen gestern einige Bienenschwärme. Zwar war es im Schatten frisch, es zog die Bienen aber gleichwohl raus aus dem Dunklen ihres Stockes.

Bienenschwarm eins

Ein Schwarm Bienen fand sich in einem Birnbaum, dich bewachsen mit Efeu, gleich oberhalb eines bebrüteten Maisenkastens. Der Fang war über Leiter und bereitgestellten Hobbock gut machbar. Von der Efeuranke, in deren Lasche der Bienenschwarm hing, wurde der untere Verbindungsteil gekappt und der Hobbock von unten übergezogen. Danach der kräftige Ruck, das Gewicht des Bienenschwarms sackte in den Hobbock. Obwohl der Bienenschwarm schon eine ganze Weile in dem Efeu gesessen hatte – Wachsspuren blieben an der Stelle nicht zurück, wo die Bienen gesessen hatten.

Weder Rauch noch Wasser kam zum Einsatz. Es gab weder für den Fänger noch für die Umstehenden einen Stich.

Verbesserungswürdig

Was sich als verbesserungswürdig herausstellte war, dass die Bienen gleich nach dem Fang in eine Einfachbeute gegeben und diese bis auf das Flugloch verschlossen wurde.

Unter dem offenen Gitterboden sammelte sich eine Bienentraube, welche nur schwerlich den Weg am Fluglochkeil vorbei – und auch später ohne Fluglochkeil den Weg ins Innere der Einfachbeute finden wollte. Besser ist es wohl, die Bienen zunächst möglichst alle im Hobbock zu sammeln. Erst danach diese in die Einfachbeute umzusiedeln. Der Duft durch den Gitterboden ist sonst zu verführerisch und das Sterzeln der Schwestern ist zu unwiderstehlich.

Bienenschwarm zwei

Ein zweiter Bienenschwarm fand sich Stunden später kaum 200 Meter Luftlinie vom ersten Schwarm an einem Mauerpfosten. Möglicherweise ist es ein Schwesterschwarm des ersten? Vom Volumen her ist er weniger stark, vom Verhalten ähnlich friedlich. Da es bereits gen Mitternacht und die Temperatur deutlich abgefallen war, haben die Bienen sich auffällig fest und dich aneinander gruppiert. Das Abfegen erfolgte mit einem breiten Bienenbesen in einen Korb aus Drahtgewebe.

Der fang war vom Boden aus unkompliziert möglich. Der Einsatz dauerte in Gänze kaum 15 Minuten. An der Mauer blieben deutliche Wachsspuren der abgefegten Bienen zurück. Dies deutet auf einen längeren Ansitz hin.

Verbesserungswürdig

Die etwas improvisierte Verschlussmöglichkeit des Drahtgewebekorbes stellte sich als unzweckmäßig bei der anschließenden Autofahrt mit dem Bienenschwarm heraus. Es ist gut gegangen – hätte jedoch auch „gesellig“ im Auto werden können.

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